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[Rezension] "Französisch backen" von Aurélie Bastian

Der ein oder andere Leser meines Blogs hat es vielleicht schon durch bisherige Beiträge herausgefunden: Südfrankreich ist eines meiner liebsten Urlaubsziele und die französische Backkunst hat es mir gleichermaßen angetan. Ich liebe Croissants, Tarte Tropézienne, Pain au chocolate und Co. Ganz klar, dass ich auf „Französisch backen“ gleich aufmerksam geworden bin, oder?


Französisch backen. Meine Lieblingsrezepte
Von Aurélie Bastian
Gebundenes Buch und Ebook erhältlich seit 20. März 2017
Seitenzahl: 176
Verlag: südwest
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Lecker, leckerer, am leckersten
Aurélie Bastian kenne ich bereits von ihrem Blog und habe dort schon einige Rezepte ausprobiert. Umso erfreuter war ich als ich dieses wunderschöne, bunte Backbuch entdeckt habe. Es macht schon beim Anblick Lust in die Küche zugehen und liegt zudem noch hochwertig in der Hand.

Aurélie Bastian holt mit diesem Backbuch die französische Backkunst in unsere deutsche Küche. Sie macht es spielend einfach all ihre Rezepte mit deutschen Zutaten nachzubacken – auch ohne ein großer Küchenprofi zu sein. Die meisten ihrer Rezepte erfordern auch keine riesengroße Einkaufstour, sondern sind im normalen Supermarkt erhältlich. Die Rezeptvielfalt ist dabei großartig: Es sind die klassischen Rezepte wie Baguette, Brioche, Brot und Croissant vertreten: Rezepte, die sich super zum Frühstück genießen lassen. Aber auch aufwendigere Dinge wie verschiedene Croissantfüllungen, selbstgemachter Blätterteig, Tartes und Torten sind vertreten. Aufgeteilt ist dabei in „Frühstück“, „Gebäck“, „Kaffeezeit“ und „Besondere Anlässe“. Die Mischung ist einfach klasse und die persönlichen Erzählungen und Vorwörter, machen dieses Backbuch einfach authentisch und liebevoll. Es ist ein bisschen wie wenn Aurélie neben mir stehen und wir gemeinsam etwas zubereiten würden. Irgendwie sympathisch.

Croissant mit Mandelfüllung, (c) Tintentick

Wunderschön sind auch die Fotos in diesem Buch und lassen einem direkt das Wasser im Mund zusammen laufen. Ich hätte am liebsten sofort die Croquembouche (Windbeutelpyramide), Charlotte au chocolate (Schoko-Küchlein) und Babas au rhum (kleine Törtchen mit Briocheteig) gleichzeitig verschlungen. Ausprobiert habe ich dann natürlich verschiedene Rezepte, so zum Beispiel das Bauernbrot, die Croissants aux amandes (Mandelcroissants), den Marmorkuchen (mit Äpfeln – sehr tolle Idee), die Apfeltaschen sowie die Madeleines. Trotz variierendem Schwierigkeitsgrad funktionierte alles sehr gut. Ich habe nur schnell gemerkt, dass es Aurélie und ihre Familie gerne etwas süßer mögen. Ich habe dann bei jedem weiteren Rezept die Zuckermenge reduziert und so schmeckte es auch mir nochmal besser.

Fazit
Wer gerne backt und nascht, der liegt mit diesem Buch absolut richtig. Ich kann euch „Französisch backen“ nur ans Herz legen und wünsche euch ganz viel Freude mit Aurélie und diesen super-leckeren Rezepten! Einfach top!
5 von 5 Sonnen
Croissant mit Mandelfüllung, (c) Tintentick

Linktipps

Tolle Fotos und Rezepte findet ihr übrigens [hier] auf der Seite von Aurelie. Dort habe ich auch schon gestöbert bevor ich von diesem Buch erfahren habe. Da gibt es ganz tolle Sachen zu finden!
Wie ich nun auch weiß, existiert daneben sogar ein Youtube-Kanal.


Ich hoffe ihr habt nun nicht auch alle Hunger bekommen so wie ich. Meine Gedanken kreisen gerade um Schokoladenkuchen... und da ist diese kleine Stimme, die meint, dass ich das nun sofort backen sollte... Ich verschwinde nach Feierabend wohl direkt in der Küche!

Liebe Grüße und bis bald,
 eure Elena

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