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[Montagsfrage] Schlechtes Gewissen gegenüber den Protagonisten?



Ich wünsche euch allen einen guten Wochenstart und beginne meinen Montag auch direkt mit einem neuen Post! Heute mache ich im Übrigen zum ersten Mal bei der Montagsfrage mit. Immerhin lese ich sowieso gerne mit und nun mit eigenem Blog, da versteht sich das ja von selbst... :-) Also los gehts!


Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und Ihr nebenher futtert?



Nein. In schlimmen Situationen leide ich natürlich mit den Buchhelden mit, aber ein schlechtes Gewissen habe ich dabei nicht. Immerhin müsste ich dann auch ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich abends in mein Bett kuschle und der Protagonist auf Seite 88 gerade in einer verzwickten Situation steckt. Oder oder oder. Es sind fiktive Personen  und entspringen der Feder eines Autors/einer Autorin, das heißt ich kann das Protagonisten-Schicksal sowieso nicht mehr ändern. Mein Gewissen ist da besser in der realen Welt aktiv. :-)

[Hier gehts zu Buchfresserchen]



Kommentare

  1. Liebe Tintentick,

    wie mich ein Buch berührt oder nicht, ob ein Protagonist hungert oder z.B. traurig ist, kommt natürlich auch immer ganz darauf an, ob es sich um eine fiktive Geschichte handelt oder nicht.

    Auch fiktive Geschichten berühren mich oder machen mich betroffen, wütend, traurig usw. und dass ist auch gut so. Aber ein schlechtes Gewissen, wenn ein Protagonist in einer erfundenen Story verhungert, habe ich definitiv nicht.

    Anders ist meine Lese-Situation natürlich, wenn ich weiß dass es sich um eine reale Geschichte handelt. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass ich dann ein schlechtes Gewissen habe, aber ich werde dadurch angestoßen meine eigenen Handlungen im Alltag zu überdenken, um verantwortungsbewusster zu agieren. Diese Reaktion bzw. Haltung halte ich für absolut gesund und wichtig.

    Viele Grüße

    Nisnis

    PS: Ich bleibe gern als Leserin deines schönen Blogs, den ich Dank der Montagsfrage entdeckt habe.

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    1. Hallo Nisnis,

      das kenne ich auch, wenn es sich um reale Geschichten handelt. Wenn ich Bücher lese, die wirklich geschehene Dinge thematisieren, dann werde ich mir auch immer bewusst, dass vieles nicht selbstverständlich ist. Ein schlechtes Gewissen habe ich dann immer noch nicht, aber Mitgefühl habe ich auf jeden Fall. Das gehört auch einfach als fühlender und denkender Mensch dazu. :-)

      Danke schön. Ich freue mich, dass du als Leserin bleibst und hoffe, dass du hier viel Spaß beim Lesen hast. :-) Ich schau auch gleich mal bei dir vorbei.

      Viele Grüße
      Ena

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  2. Hallo,
    mir geht es ähnlich. Allerdings habe ich meine Frage noch ein wenig erweitert, nämlich um die Frage, welche Wichtigkeit oder welchen Stellenwert das Essen für uns hat. Meine Antwort findest du auf vielleserin.de.
    Viele Grüße,
    Marie

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    1. Danke für deinen Kommentar, da schau ich gern gleich bei dir vorbei. :-)

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  3. Hallo :)
    Ich kann dir da nur zustimmen, allerdings habe ich vor ein paar Wochen das Buch "Die Welt, wie wir sie kannten" gelesen und da hatte ich doch ein schlechtes Gewissen. Im Prinzip ist da die Welt fast untergegangen und sie mussten hungern... mir fiel es doch recht schwer nebenher etwas zu essen, jedoch war ich gleichzeitig auch dankbar, dass es uns gut geht und die Welt noch nicht am untergehen ist :D

    Liebe Grüße
    Luisa

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